Konzertrezensionen


08.09.2014: Leeuwarder Courant


23.06.2014: Die Harke


05.09.2013: Frankfurter Rundschau


28.08.2013: Frankfurter Neue Presse


07.05.2013: Wiesbadener Kurier


20.04.2013: Passauer Neue Presse


20.11.2012: Remscheider General-Anzeiger


12.06.2012: Borkener Zeitung


06.03.2012: Badische Zeitung

Haydns leise Vorahnung der Romantik

Bril­lan­te Cathé­ri­ne Gor­de­la­ze.

Lesen Sie die voll­stän­di­ge Rezen­si­on hier.


Jan. / Febr. 2011: Piano News

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26.04.2010: Gießener Anzeiger

Gefühlvoller Mozart und mitreißender Jazz

Furioser Klavierabend mit Catherine Gordeladze

Tech­ni­sche Prä­zi­si­ons­ar­beit und ein immenser Wil­le zur künst­le­ri­schen Gestal­tung beherrscht das Spiel der Pia­nis­tin Cathe­ri­ne Gor­de­lad­ze. So stür­misch auch man­che Stü­cke ans Ohr drin­gen, hier wird nichts dem Zufall über­las­sen, alles ist Kal­kül. Das Ergeb­nis sind Inter­pre­ta­tio­nen von hoher Indi­vi­dua­li­tät, die zudem die jewei­li­ge Sti­lis­tik der Wer­ke sehr genau tref­fen.

Am Frei­tag­abend gas­tier­te die in Tif­lis gebo­re­ne Künst­le­rin nach lan­ger Zeit wie­der im Grün­ber­ger Bar­fü­ßer­klos­ter. Das anspruchs­vol­le Pro­gramm deck­te in chro­no­lo­gi­scher Rei­hen­fol­ge Spät­ba­ro­ckes, Klas­si­sches, Roman­ti­sches und zeit­ge­nös­sisch Jaz­zi­ges ab. Trotz der ver­schie­de­nen Epo­chen hat­ten die Stü­cke unter­ein­an­der Bezie­hun­gen.

Vier Sona­ten, ursprüng­lich für Cem­ba­lo geschrie­ben, von Dome­ni­co Scar­lat­ti (1685 bis 1757) eröff­ne­ten das Kon­zert. Cathe­ri­ne Gor­de­lad­ze zeich­ne­te den im Ver­gleich zum moder­nen Flü­gel kür­ze­ren Cem­ba­lo­ton nach. Gene­rell ver­fügt sie über eine atem­be­rau­bend dif­fe­ren­zier­te Stac­ca­to­tech­nik, die auch in der fol­gen­den Mozart-Sona­te zum Ein­satz kam. Die aus­ge­klü­gel­te Pedalar­beit trug auch dazu bei, die Scar­lat­ti­stü­cke als baro­cke Kom­po­si­tio­nen wahr­zu­neh­men. Vor allem bewies die Inter­pre­tin Gespür für die poly­pho­nen Pas­sa­gen und die alles wür­zen­de Pri­se Gefühls­aus­druck.

Mozarts c-Moll Sona­te KV 457, geschrie­ben für sei­ne Schü­le­rin The­re­se von Tratt­ner, folg­te. Expres­si­ve Dra­ma­tik und düs­ter Drän­gen­des zeich­nen die Eck­sät­ze aus. Sie haben einen schon latent roman­ti­schen Cha­rak­ter, aller­dings in sym­me­trisch klas­si­scher Form­ge­bung. Die Musi­ke­rin nahm die­se bei­den Sät­ze eben­so aus­drucks­stark wie sie geschrie­ben wur­den. Mit den ener­gisch per­len­den Läu­fen bril­lier­te sie, die ein­ge­füg­ten beru­hig­te­ren Pas­sa­gen spiel­te sie eben­falls mit Ver­ve und spann­te einen Form­bo­gen über die Musik. Der lang­sa­me idyl­li­sche Satz (Ada­gio) hat­te einen nost­al­gi­schen Cha­rak­ter: ein Nach­ruf auf eine ver­ge­hen­de Zeit. Gor­de­lad­ze zeig­te hier ihre durch­dacht lyri­sche Sei­te.

Unge­stü­me Erre­gung und ein zar­tes pol­ni­sches Weih­nachts­lied pack­te Cho­pin (1810 bis 1849) in sein ers­tes Scher­zo in h-Moll op. 20. In der Ton­ar­ten­cha­rak­te­ris­tik hat das h-Moll die Bedeu­tung von Tod und Abschied, dar­über hin­aus einen teuf­li­schen Bei­ge­schmack: Bei der Ver­öf­fent­li­chung in Lon­don wur­de das Scher­zo als “Höl­len­ban­kett” bezeich­net. Ruhe­los furi­os musi­zier­te hier die Pia­nis­tin. Die Stel­len, die das wie­gen­de Lied (Cho­pins Andenken an sei­ne Hei­mat Polen) ver­ar­bei­ten, spiel­te sie gefühls­be­tont weich wie den lang­sa­men Mozart-Satz. Erre­gen­de Pas­sa­gen lei­te­ten das Fina­le des Stücks, stark im Aus­druck die Dis­so­nan­zen. Drei aus­ge­reift vor­ge­tra­ge­ne Mazur­ken Cho­pins schlos­sen sich dem an.

Die drei Etü­den im Jazz-Stil von Niko­lai Kapus­tin (Jahr­gang 1937) ris­sen alle Zuhö­rer mit. Cathe­ri­ne Gor­de­lad­ze erwies sich hier als genia­le Rhyth­mi­ke­rin, die auch die ver­track­tes­ten Stel­len mühe­los bewäl­tig­te. Das Tem­pe­ra­ment der Vor­trä­ge schwapp­te über, nach den Stü­cken wur­de spon­tan applau­diert. Kapus­tin bedien­te sich in Inter­mez­zo, Pas­to­ral und Toc­ca­ti­na nicht nur des Jazz-Sti­les, son­dern auch roman­ti­schen wie alten For­men wie der Toc­ca­ta, die der Sona­te und Fan­ta­sie nicht unähn­lich ist, und so war der Kreis zu Scar­lat­ti geschlos­sen. Star­ker Bei­fall hono­rier­te den Auf­tritt von Cathe­ri­ne Gor­de­lad­ze, die sich mit einer Zuga­be bedank­te.


26.04.2010: Gießener Allgemeine

Pianistin Catherine Gordeladze überzeugte im Barfüßerkloster

Im voll besetz­ten Bar­fü­ßer­klos­ter gas­tier­te am Frei­tag­abend zum bereits drit­ten Mal die Kla­vier­vir­tuo­sin Cathe­ri­ne Gor­de­lad­ze. Im Rah­men des vom Bar­fü­ßer-För­der­kreis ver­an­stal­te­ten Kla­vier­abends beein­druck­te die in Tif­lis gebo­re­ne Solis­tin und Kam­mer­mu­si­ke­rin vor allem durch Dyna­mik und Spiel­freu­de und nicht zuletzt eine tech­nisch aus­ge­feil­te Viel­schich­tig­keit.

Wäh­rend die Stü­cke von Scar­lat­ti, Moz­at und Cho­pin zu den Stan­dards im Pia­nis­ten-Reper­toire gehö­ren und gleich­wohl von Gor­de­lad­ze beson­ders tem­pe­ra­ment­voll zum Bes­ten gege­ben wur­den, über­rasch­te sie am Frei­tag auch mit Kom­po­si­tio­nen des rus­si­schen Vir­tuo­sen Niko­lai Kas­pu­tin, des­sen kom­po­si­to­ri­sche Wur­zeln sowohl in der Klas­sik als auch im Jazz wur­zeln. Sei­ne Stü­cke sind tem­po­reich und spiel­freu­dig, aller­dings eben auch rhyth­misch höchst kom­plex und stel­len für jeden Pia­nis­ten eine ech­te Her­aus­for­de­rung dar.

Gor­de­lad­ze, die ihren ers­ten Kla­vier­un­ter­richt mit sechs Jah­ren erhal­ten hat­te und schon bald als »Wun­der­kind« galt, begann ihr Pro­gramm mit den tem­pe­ra­ment­vol­len Stü­cken des ita­lie­ni­schen Kom­po­nis­ten und Cem­ba­lis­ten Dome­ni­co Scar­lat­ti (1685–1757), des­sen Welt­ruhm sich auf 555 Sona­ten begrün­det. Sei­ne Sona­ten in Cem­ba­lo zäh­len zu den ori­gi­nells­ten sei­nes Jahr­hun­derts, und Gor­de­lad­ze schaff­te es, sei­nen Facet­ten­reich­tum durch­schei­nen zu las­sen. Ob getra­gen wie in »g-Moll K8« oder beschwingt wie »G- Dur K146«, mit nuan­cen­haf­tem Anschlag und klas­si­scher Aus­drucks­stär­ke traf sie stets den rich­ti­gen Ton.

Im Anschluss prä­sen­tier­te die Preis­trä­ge­rin des Bru­no-Heck-Prei­ses 2004/2005 der Kon­rad-Ade­nau­er-Stif­tung drei Sona­ten aus Mozarts »C-Moll KV 457«, dar­un­ter den stamp­fen­den »Mol­to Alle­gro« und die melan­cho­lisch zurück­ge­nom­me­ne »Adagio«-Variante, bei der die ver­hal­te­ne, acht­sam suchen­de Spiel­wei­se Gor­de­lad­zes beson­ders beein­druck­te. Mit geschlif­fe­ner Spiel­freu­de ging sie schließ­lich direkt in den letz­ten Part »Alle­gro assai« über, bevor nach einer klei­nen Pau­se mit Fre­de­ric Cho­pin der drit­te bekann­te Kom­po­nist auf dem Pro­gramm stand. Nach der dunk­len, tem­pe­ra­ment­vol­len Scher­zo Nr. 1 Op 20, die Gor­de­lad­ze in h-Moll prä­sen­tier­te, spiel­te sie drei Mazur­ken des popu­lärs­ten pol­ni­schen Kom­po­nis­ten, die mit moda­len Wen­dun­gen und der ihm eige­nen Chro­ma­tik beein­druck­ten.

Den Höhe­punkt des Abends bil­de­ten dann die Kom­po­si­tio­nen Niko­lai Kas­pu­tins. Drei Etü­den in Jazz-Style bot Gor­de­lad­ze dar, die bereits im Alter von elf Jah­ren in der Geor­gi­schen Phil­har­mo­nie das drit­te Kla­vier­kon­zert von Beet­ho­ven gespielt und noch im glei­chen Jahr mit einer Fern­seh­über­tra­gung eines Gala-Kon­zerts in der Tif­li­ser Oper in der gesam­ten Sowjet­uni­on zu sehen gewe­sen war. »Inter­mez­zo«, »Pas­to­ral« und »Toc­ca­ti­na« boten den sicht­lich begeis­ter­ten Zuhö­rern einen guten Über­blick über Kas­pu­tins Fähig­keit, Jaz­zaus­drü­cke in for­mel­le klas­si­sche Struk­tu­ren zu inte­grie­ren und dabei stets Raum für Spiel­freu­de und Impro­vi­sa­ti­on zu las­sen.

Dies kam Gor­de­lad­ze frei­lich ent­ge­gen, und so über­zeug­te sie ein­mal mehr durch deut­li­chen Gestal­tungs­wil­len einer­seits und ein lücken­los funk­tio­nie­ren­des und behut­sa­mes Gedächt­nis ande­rer­seits, was die Kom­po­si­tio­nen zum Spek­ta­kel wer­den lie­ßen.


21.04.2010: Frankfurter Allgemeine Zeitung

… Cathe­ri­ne Gor­de­lad­ze, in Geor­gi­en gebo­ren, Preis­trä­ge­rin natio­na­ler und inter­na­tio­na­ler Wett­be­wer­be und Dozen­tin an der Frank­fur­ter Musik­hoch­schu­le, war die Solis­tin in Lud­wig van Beet­ho­vens Kla­vier­kon­zert Nr. 2 B-Dur op. 19: Schwin­gen­de Tem­pi und fili­gra­ner Anschlag zeich­ne­ten die über­aus inspi­rier­te und pia­nis­tisch sou­ve­rä­ne Wie­der­ga­be die­ses noch deut­lich in der Mozart-Tra­di­ti­on ste­hen­den Werks aus. Für den anhal­ten­den Applaus dank­te die Pia­nis­tin mit einer bezau­bern­den klei­nen Zuga­be, dem Scherz­wal­zer “Die Spiel­do­se” op. 32 von Ana­to­li Lja­dow. …


19.04.2010: Frankfurter Neue Presse (Taunus-Zeitung)

… Mit Begeis­te­rung wur­de das zwei­te Kla­vier­kon­zert von Lud­wig van Beet­ho­ven von den Besu­chern auf­ge­nom­men, das Cathe­ri­ne Gor­de­lad­ze meis­ter­haft inter­pre­tier­te. Mit nuan­cen­rei­chem Anschlag und klas­si­scher Aus­drucks­kraft leg­te sie viel Gefühl in den Bin­nen­satz und zeig­te groß­ar­ti­ge Vir­tuo­si­tät in den Eck­sät­zen. Bemer­kens­wer­te Har­mo­nie herrsch­te zwi­schen dem Orches­ter und der Solis­tin, die mit tosen­dem Bei­fall in der Schloss­kir­che bedacht wur­de. …


14.09.2009: Darmstädter Echo

Gereinigt von der Melancholie

Klaviermusik – Catherine Gordeladze als Gast der Chopin-Gesellschaft in Darmstadt

DARMSTADT. Die geor­gi­sche Pia­nis­tin Cathe­ri­ne Gor­de­lad­ze eröff­ne­te am Sams­tag die Kon­zert­rei­he “Jun­ge Meis­ter­pia­nis­ten im Ken­ne­dy-Haus”. Auf Ein­la­dung der Cho­pin-Gesell­schaft war die zwei­te Preis­trä­ge­rin des Inter­na­tio­na­len Cho­pin-Kla­vier­wett­be­werbs 1999 zum drit­ten Mal zu Gast in Darm­stadt.

Ihre unver­wech­sel­ba­re pia­nis­ti­sche Hand­schrift zeig­te sich bereits in den ers­ten Tak­ten der Sona­ten von Dome­ni­co Scar­lat­ti. Eine Kom­bi­na­ti­on aus sub­ti­lem Fein­ge­fühl und Stren­ge in der Phra­sie­rung ver­lieh den ein­sät­zi­gen Wer­ken ver­blüf­fen­de Wir­kung. Mit kraft­voll gebün­del­ter Ton­ge­bung ließ die Pia­nis­tin die Struk­tur der Sona­ten klar akzen­tu­iert her­vor­tre­ten, hielt dann aber plötz­lich inne, um den Akkor­den eine träu­me­ri­sche Note zu geben. Den Har­mo­ni­en nach­lau­schend, ver­ließ sie immer wie­der das Kor­sett des uhr­werk­ar­ti­gen Metrums und schuf Momen­te der Ruhe, in denen sie die Klang­far­ben reiz­voll chan­gie­ren ließ.

Ein musi­ka­li­scher Genie­streich gelang ihr mit der Inter­pre­ta­ti­on der Es-Dur-Sona­te von Joseph Haydn, deren ful­mi­nant her­aus­ge­spiel­tes Feu­er­werk an musi­ka­li­schen Ein­fäl­len und Kon­tras­ten beim Zuhö­rer den Ein­druck erweck­te, er wür­de den Kom­po­nis­ten an die­sem Abend neu ent­de­cken. Irr­lich­ternd ver­ban­den sich schlich­te volks­tüm­li­che Moti­ve mit lis­tig aus­ge­klü­gel­ten Ver­zie­run­gen, pras­seln­de Läu­fe und don­nern­de Akkor­drei­hen mit schwer­mü­ti­gen, intro­ver­tier­ten Lega­to­phra­sen.

Mit siche­rem Gespür leg­te die Inter­pre­tin die emo­tio­na­len Kraft­fel­der der Musik offen. Über­ra­schend distan­ziert wirk­te dage­gen ihre Inter­pre­ta­ti­on drei­er Mazur­ken von Cho­pin. Mit bril­lan­ter Anschlags­tech­nik auf­po­liert, wirk­ten die Stü­cke in ihrer Leucht­kraft wie arti­fi­zi­el­le Kunst­ob­jek­te hin­ter Glas. Gerei­nigt von Cho­pins melo­di­schem Klang schie­nen sie selt­sam fremd.

Mit drei furi­os gespiel­ten “Etü­den im Jazz Style” von Niko­lai Kapus­tin sorg­te Cha­te­ri­ne Gor­de­lad­ze für einen wir­kungs­vol­len Abschluss, der neu­gie­rig auf wei­te­re Wer­ke des hier­zu­lan­de voll­stän­dig unbe­kann­ten rus­si­schen Kom­po­nis­ten mach­te.

Sil­via Adler


25.08.2009: Frankfurter Rundschau

Üben, üben, üben

Am 25. August 2009 por­trä­tier­te die “Frank­fur­ter Rund­schau” unter die­sem Titel Cathe­ri­ne Gor­de­lad­ze.
Lesen Sie den Arti­kel hier.

Erlaubt sei eine klei­ne Kor­rek­tur: Rich­tig hei­ßen muss es im Text statt “Dozen­tin am Hoch’schen Kon­ser­va­to­ri­um” wie folgt: “Dozen­tin an der Frank­fur­ter Musik­hoch­schu­le”.


25.06.2009: Wiesbadener Tagblatt

Die Pia­nis­tin zeich­ne­te nicht nur eine geschlif­fen-fun­keln­de Spiel­freu­de nach, son­dern ver­sah die­se mit jenem wei­chen Anschlag, der nicht nur die rhyth­misch abwechs­lungs­rei­chen Eigen­hei­ten son­dern auch sen­si­ble Klang­se­lig­keit beton­te. Mozarts Sona­te c-Moll (KV 457) schien von ähn­li­cher Pola­ri­tät in Span­nung gehal­ten. Einer­seits war das erup­tiv Pro­vo­ka­ti­ve des Ein­gangs­sat­zes spür­bar, aber doch in eher skiz­zen­haf­tem Stak­ka­to gebän­digt und zum Ende geprägt von bei­na­he zucken­dem Nach­be­ben der Emo­tio­nen. Cho­pins Wal­zer in As-Dur und e-Moll, zwar oft gehört, aber hier doch wie­der ganz anders als auf vor­der­grün­di­ge Wir­kung bedacht, näm­lich eher, als habe der Kom­po­nist in humo­ri­ger Distanz sich sei­nen Spaß gemacht, “irgend­wo da hin­ten ein paar Pup­pen tan­zen” zu las­sen.


03.03.2009: Ebersberger Zeitung

…..„Gro­ße Dyna­mik, gepaart mit fili­gra­nem Spiel ließ die Stü­cke zu klei­nen Kost­bar­kei­ten wer­den. Gor­de­lad­zes ver­hal­te­ne, acht­sam suchen­de Spiel­wei­se nahm den Zuhö­rer mit auf eine Rei­se mit stei­gern­den „Hörens­wür­dig­kei­ten“.

….. ….“Der Pia­nis­tin schei­nen die kon­tem­pla­ti­ven Ada­gio-Sät­ze wun­der­bar zu lie­gen. So wur­de der 2.Satz aus Haydns Es-Dur Sona­te zur Offen­ba­rung. Die immense Gedan­ken­fül­le lässt eigent­lich gar kei­nen durch­ge­hen­den Fluss zu, und doch wuss­te Cathe­ri­ne Gor­de­lad­ze der gro­ßen Bogen zu hal­ten. Sie nahm sich Zeit, spiel­te Phra­sen ein­dring­lich aus, gönn­te sich Zei­ten des Inne­hal­tens und form­te gleich­sam einen Dia­log aus rezi­ta­tiv-arti­gen Moti­ven und Melo­die­ge­bil­den. Die­se Art, jedem Gedan­ken des Kom­po­nis­ten nach­zu­spü­ren, ermög­lich­te es, aus allen drei Sät­zen das Meist­mög­li­che her­aus­zu­ho­len.“…..


19.02.2008: Frankfurter Allgemeine Zeitung

Klangperlen

Catherine Gordeladze beim Lunchkonzert des hr

Es ist auf­re­gend, zu beob­ach­ten, wie am Künst­ler­him­mel stets von neu­em strah­len­de Ster­ne auf­tau­chen. Doch man fragt sich, ob sie auch den ihnen ange­mes­se­nen Rah­men fin­den. Dies gilt auch für Cathe­ri­ne Gor­de­lad­ze, die vom Hes­si­schen Rund­funk die Gele­gen­heit erhielt, sich in einem Lunch­kon­zert vor­zu­stel­len. Die jun­ge Geor­gie­rin stu­dier­te zunächst in Tif­lis, dann in Frank­furt und Wei­mar. Viel ver­dankt sie Alexis Weis­sen­berg. Ihr anspruchs­vol­les Mati­nee-Pro­gramm ließ kei­nen Zwei­fel an einer ursprüng­li­chen, tief grün­den­den Musi­ka­li­tät, wie schon die Sona­ten-Grup­pe Scar­lat­tis ein­deu­tig doku­men­tier­te. Gera­de das Paar in g- und h-Moll bürs­te­te das her­kömm­li­che Bild des Ita­lie­ners durch ein nach­denk­li­ches Ruba­to und behut­sa­men Pedal­schlei­er gegen den gewohn­ten Strich. Ihr aus­ge­präg­ter Klang­sinn, zumal im Pia­no­be­reich, kam schon hier, dann auch in der Grup­pe der vier Impromp­tus Cho­pins ein­drucks­voll zur Gel­tung. Zugu­te kamen die­se Qua­li­tä­ten dem – zumal in Wett­be­wer­ben – viel­stra­pa­zier­ten Fan­ta­i­sie-Impromp­tu, das bei so viel klang­li­cher Fines­se neue Digni­tät gewann.

Wäh­rend Haydns gro­ße Es-Dur-Sona­te erst im Ver­lauf ganz an Kon­tur gewann, fes­sel­te die Sona­te Nr. 6 des Ukrai­ners Niko­lai Kapus­tin durch die Syn­the­se frei­er Tona­li­tät und der Jazz-Idio­ma­tik, die sich im Ver­lauf des ers­ten Sat­zes immer stär­ker durch­setz­te. Für den rei­chen Bei­fall bedank­te sich die – auf dem Kon­zert­po­di­um eher zurück­hal­tend auf­tre­ten­de – Pia­nis­tin mit zwei vir­tuo­sen Zuga­ben, dar­un­ter dem legen­dä­ren Hum­mel­flug Rim­ski-Kor­sa­kows.

GERHARD SCHROTH


15.02.2008: Offenbach-Post

Vier knap­pe Kla­vier­so­na­ten von Dome­ni­co Scar­lat­ti spiel­te Gor­de­lad­ze mit nahe­zu tro­cke­ner, har­ter Klar­heit, dabei eben­so wenig roman­ti­sie­rend wie Joseph Haydns Kla­vier­so­na­te Es-Dur Hob.XVI:52. Mit schlüs­si­gen und bele­ben­den Ver­zie­run­gen gestal­te­te sie deren Eck­sät­ze, strin­gent und nie über­dehnt das mitt­le­re Ada­gio. Ihre exzel­len­te Tech­nik stell­te sie nicht nur in der zuge­ge­be­nen Adap­ti­on von Rim­ski-Kor­sa­kows „Hum­mel­flug“ unter Beweis, son­dern auch in der Auf­füh­rung aller vier Impromp­tus von Frédé­ric Cho­pin, wobei gera­de das fina­le „Fan­ta­sie-Impromp­tu“ mit hoher Ele­ganz der Läu­fe über­zeug­te….


13.02.2008: Frankfurter Neue Presse

Spä­tes­tens nach der Über­nah­me einer Dozen­ten­stel­le an der hie­si­gen Musik­hoch­schu­le ist die jun­ge und so begab­te Pia­nis­tin zu einem Stück Frank­fur­ter Musik­le­ben gewor­den. Beim Lunch-Kon­zert stell­te sich die Inter­pre­tin nun mit einem viel­sei­ti­gen Pro­gramm vor – Scar­lat­ti, Haydn, Cho­pin und Niko­lai Kapus­tin waren zu bewäl­ti­gen. Bei den vier Scar­lat­ti-Sona­ten am Anfang mach­te Gor­de­lad­ze die bes­te Figur. Sie ver­lieh den kur­zen Stü­cken mit wei­chem und fle­xi­blen Anschlag die ent­schei­den­de Wür­ze…. Gor­de­lad­ze jeden­falls sicher­te mit ihrer sehr indi­vi­du­el­len Sicht­wei­se die­sen Gewinn des Vor­mit­tags. …die Haydn-Sona­te (Es-Dur) gestal­te­te die Künst­le­rin sehr frisch und prä­gnant, wobei beson­ders die bei­den leb­haf­ten Kopf­sät­ze den Ein­falls­reich­tum Haydns far­big dar­stell­ten. Auch hier war wie­der der kon­stan­te Anschlag der Pia­nis­tin hör­bar. Ihr vir­tuo­ses Talent kam bei den vier Impromp­tus von Cho­pin zum Zuge. Kraft­vol­le Klang­gir­lan­den, opu­len­te Fin­ger­fer­tig­keit – so hört man das bekann­te „Fan­ta­sie-Impromp­tu“ sehr ger­ne.


20.11.2007: Oberbayerisches Volksblatt

Artikel nach dem Konzert mit dem Geiger David Garrett im Schloss Neubeuern:

… Beet­ho­vens Opus 96 zusam­men mit sei­ner Part­ne­rin am Kla­vier, Cathe­ri­ne Gor­de­lad­ze, nicht nur in ange­mes­sen klas­si­schem Stil, son­dern über alles Gewohn­te hin­aus ein­ma­lig «rich­tig» in der musi­ka­li­schen Kon­zep­ti­on und über­dies über­ir­disch schön gespielt hat­te. Auch die Vio­lin­so­na­te Opus 108 von Brahms nahm das Duo nicht nur wie gewohnt roman­tisch stür­misch, son­dern gewann ihm ver­hal­ten düs­te­re Sei­ten ab, vor allem im ers­ten Satz. Aller­dings: Hät­te die Pia­nis­tin hier nicht auch etwas mehr roman­tisch schwel­gen dür­fen, das zwei­te The­ma akti­ver und auch mit mehr Basis im Bass anpa­cken kön­nen? Nun, ihr Part­ner domi­nier­te und ließ ihr kei­ne ande­re Wahl, als minu­ti­ös alle sei­ne Impul­se auf­zu­neh­men und mit umzu­set­zen. Aber wie sie das fer­tig­brach­te! Im Scher­zo konn­te auch sie ganz aus sich her­aus­ge­hen, und nach groß ange­leg­tem ful­mi­nan­tem und explo­siv extro­ver­tier­tem Final­satz, in dem bei­de nun ganz gleich­wer­tig musi­zier­ten …
Doch nun zu Beet­ho­vens Opus 96. Unmit­tel­bar zuvor hat­te Beet­ho­ven Opus 95, das f-Moll-Streich­quar­tett («serio­so») kom­po­niert, ein Werk von beklem­mend düs­te­rer Tie­fe. Man­che Stel­len der hier auf­ge­führ­ten Vio­lin­so­na­te erin­nern noch an die­ses Werk, doch Beet­ho­ven mag sich mit der Sona­te zu son­ni­gem G-Dur befreit haben. Und doch ver­birgt sich hin­ter sol­chem Dur eine ganz zar­te Ver­letz­lich­keit, und mehr als je gehört spie­gel­ten Gar­rett und Gor­de­lad­ze sol­che Fra­gi­li­tät des Seins in ihrem Spiel. Eine Musik über die Zei­ten hin­weg. Innig began­nen die ers­ten Töne wie zag­haf­ter Vogel­schlag. Der Gei­ger fühl­te jeder Figur nach, auch den schein­bar unwich­ti­gen Begleit­pas­sa­gen, wo das Kla­vier silb­rig zart die Melo­die­füh­rung über­nahm. In tie­fe Ver­sun­ken­heit stieg das sat­te Es-Dur des Ada­gios hin­ab, und noch im letz­ten so unbe­schwer­ten Satz wie­der­hol­te sich die Zeit­lo­sig­keit des Ada­gios in kur­zen Augen­bli­cken. Wei­se stuf­te das Duo die Tem­pi der inein­an­der ver­wo­be­nen Varia­tio­nen ab, bis der Schluss unge­bremst dem letz­ten Akkord zuras­te.


27.10.2007: Westdeutsche Allgemeine Zeitung

Artikel nach dem Konzert mit dem Geiger David Garrett im Harenberg City Center in Dortmund:

Sie pas­sen gut zusam­men: der wei­che Ton des Gei­gers und der kla­re Zugriff der Pia­nis­tin.
Schon in Beet­ho­vens Sona­te für Vio­li­ne und Kla­vier G-Dur op. 96 fan­den sie zu fein­sin­ni­ger Gestal­tung, beson­ders im zwei­ten Satz mit sei­ner expres­si­ven Ent­fal­tung und auf­blü­hen­den Poe­tik. Zum beson­de­ren Erleb­nis wur­de die Sona­te für Vio­li­ne und Kla­vier d-Moll op. 108 von Johan­nes Brahms. Lei­den­schaft­lich gin­gen bei­de Künst­ler der lyri­schen Schön­heit des Werks nach, sei­nem wei­ten kam­mer­mu­si­ka­li­schen Atem, sei­ner blü­hen­den Ada­gio-Melo­dik, dem dahin­stür­men­den Pres­to-Fina­le.


22.03.2006: Allgäuer Zeitung

… Beein­dru­ckend ihr Chan­gie­ren mit feins­ten Stim­mungs­nu­an­cen im schwan­ken­den Grenz­be­reich zwi­schen Dur und Moll bei Cho­pin wie Rach­ma­ni­now.
… Die­se zart­bit­te­re Klang­mé­lan­ge, raf­fi­niert zwi­schen Abgrün­di­gem und hel­lem Leucht­feu­ern her­um­irr­lich­ternd, ver­lang­te natür­lich nach Zuga­ben, die die Künst­le­rin als Dank für berech­tig­te Bra­vo-Rufe gern gewähr­te.


17.01.2006: Badische Zeitung

…Und so spiel­te Cathe­ri­ne Gor­de­lad­ze ihren Haydn auch: alles ande­re als zim­per­lich im Zugriff, son­dern tem­pe­ra­ment­voll, bril­lant, mit recht ener­gi­scher Ges­te gera­de im ers­ten Satz, der etwas Tri­um­phie­ren­des, Glän­zen­des, Groß­ar­ti­ges hat. Den Ada­gio-Satz in sei­ner ganz eige­nen Sphä­re gestal­te­te die Pia­nis­tin klar und durch­aus mit lyri­schen Momen­ten, und den Final­satz nahm sie mit viel Tem­pe­ra­ment, Schwung und Fri­sche. Auch in drei Cho­pin-Wal­zer leg­te sie eine Mischung aus Kla­vier­bra­vour, federn­der Vita­li­tät und wie­gen­dem Rhyth­mus, was ihrem Cho­pin-Spiel einen ele­gan­ten Schwung gab. Der Elan des “Gran­de Val­se Bril­lan­te” op. 24 hat­te so auch etwas Schwe­ben­des, dass man förm­lich das Ball­ge­tüm­mel tan­zen­der Paa­re vor sich sah…


27.12.2005: Gießener Anzeiger

Cathe­ri­ne Gor­de­lad­ze zeig­te sich die­ser musi­ka­li­schen Dimen­si­on mehr als gewach­sen. Voll emo­tio­na­ler Kraft und zugleich mit höchs­ter tech­ni­scher Prä­zi­si­on und Leich­tig­keit ström­ten ihre Inter­pre­ta­tio­nen her­vor, ließ die Künst­le­rin Beet­ho­vens abso­lu­te Musik gleich­sam für den Moment neu ent­ste­hen.


10.09.2005: Frankfurter Allgemeine Zeitung

Sie ist frei­gie­big, läßt bei schnel­len Läu­fen Per­len­tö­ne aus ihren Fin­gern pras­seln, zieht Per­len­ton­schnü­re dar­aus…
…Oder sie treibt vir­tuos­ver­spiel­te Ver­zie­rungs­läu­fe, chro­ma­ti­sche Per­len­ton­schnü­re, hals­bre­che­ri­sche Akkord­bre­chun­gen aus den Fin­gern – ein pur­zel­baum­schla­gen­der Puck, der durch sei­nen Som­mer­nachts­traum jagt.


12.03.2005: Gießener Allgemeine

…Von den ers­ten Tak­ten an war anzu­mer­ken, dass Gor­de­lad­ze ihre gestal­te­ri­schen Ide­en mit frap­pie­ren­dem, in sol­cher Voll­kom­men­heit nur sel­ten anzu­tref­fen­dem tech­ni­schen Kön­nen umzu­set­zen ver­mag. Die Deut­lich­keit und Klar­heit der Stimm­füh­rung am Kla­vier war kaum zu über­bie­ten. Das dahin­wir­beln­de Ron­do strahl­te sprü­hen­den Geist aus. Bei­de Musi­ker gestal­te­ten die Figu­ra­tio­nen fines­sen­reich und unter­stri­chen den tän­ze­ri­schen, teils spie­le­ri­schen Ges­tus.
…Im sti­li­sier­ten Menu­ett har­mo­nier­ten die sono­re Into­na­ti­on des Cel­lis­ten und das silb­rig schil­lern­de Spiel der Pia­nis­tin klang­farb­lich vor­züg­lich mit­ein­an­der.
…Den Final­satz mit der Fugen­ex­po­si­ti­on meis­ter­te das Duo mit ent­schie­de­nem Ges­tus – eine aus­drucks­in­ten­si­ve, klang­lich dich­te Inter­pre­ta­ti­on.


12.03.2005: Gießener Anzeiger

Zum Sai­son­ab­schluss ent­fach­te vir­tuo­ses Duo spie­le­ri­sches Feu­er
…wie das Duo im furio­sen Fina­le sein gan­zes spie­le­ri­sches Geschick und Feu­er in die Waag­scha­le warf, war ein fas­zi­nie­ren­des Stück Kam­mer­mu­sik.
Mit dem von inter­pre­ta­to­ri­scher Ele­ganz und Fines­se gepräg­ten Vor­trag klang der Abend aus.


25.02.2005: Frankfurter Allgemeine Zeitung

…abso­lut siche­ren und akku­ra­ten Vor­trag


14.05.2004: Isenburger Neue Presse

Die anspruchs­vol­len, facet­ten­rei­chen und nicht sel­ten auf­wüh­len­den Wer­ke brach­ten wegen ihrer Kom­ple­xi­tät das ein­drucks­vol­le Kön­nen der Musi­ker zum Vor­schein und bescher­ten den Musik­freun­den ein erleb­nis­rei­chen Kam­mer­mu­sik­abend.


14.11.2003: Coburger Tagesblatt

…das a-Moll-Kon­zert op. 54 von Robert Schu­mann und es fand eine fabel­haf­te Wie­der­ga­be durch die jun­ge geor­gi­sche Pia­nis­tin Cathe­ri­ne Gor­de­lad­ze und das auf­merk­sam und klang­schön unter Nicolás Pas­quet beglei­ten­de Orches­ter. Die Meis­ter­schü­le­rin von Alexis Weis­sen­berg und mehr­fa­che Preis­trä­ge­rin inter­na­tio­na­ler Wett­be­wer­be über­zeug­te von Anfang an durch kraft­vol­len Zugriff wie ein­fühl­sa­me lyri­sche Gestal­tung.
Tech­nisch stets über­le­gen, kos­te­te sie mit sen­si­blem Anschlag die Schön­hei­ten des Kla­vier­parts voll aus, setz­te tem­pe­ra­ment­vol­le Akzen­te, gestal­te­te groß­bö­gi­ge Kan­ti­le­nen und ent­fach­te im Schluss­satz mit fun­keln­den Arpeg­gi­en und bril­lan­ten Läu­fen ein wah­res pia­nis­ti­sches Feu­er­werk…


01.07.2003: Gießener Allgemeine

… Auch am Sams­tag war mit der geor­gi­schen Pia­nis­tin Cathe­ri­ne Gor­de­lad­ze wie­der eine Vir­tuo­sin der Spit­zen­klas­se zu Gast.
… Ihr kla­res, durch­sich­ti­ges Spiel setzt zar­te Akzen­te, die in den poly­phon gesetz­ten Stim­men Bachs Melo­die­füh­run­gen hör­bar machen.
…Mit ihrer dif­fe­ren­zier­ten Anschlags­tech­nik führ­te sie noch ein­mal gebün­delt ihr vir­tuo­ses Kön­nen vor. Glück­li­cher­wei­se will Gor­de­lad­ze wie­der in Grün­berg gas­tie­ren…


29.10.2002: Trierischer Volksfreund

… “Dem ‘Ver­ein der Ehe­ma­li­gen und Freun­de des Regi­no-Gym­na­si­ums’ war an die­sem Abend ein beson­ders gro­ßer Wurf gelun­gen, ein per­fek­ter Abschluss des Jubi­lä­ums­jahrs 2002 und die Aula bewähr­te sich ein­mal mehr als glanz­vol­ler Ort für einen Kon­zert­ge­nuss der Extra­klas­se.


21.08.2002: Gießener Anzeiger

… Die Melan­cho­lie, die Zart­heit und die Lebens­freu­de die­ser Wer­ke, bril­lant und ein­fühl­sam dar­ge­bo­ten, beschlos­sen einen Abend, für den sich die Zuschau­er mit lan­gem Bei­fall bedank­ten..


05.11.2001: Zeitung fürs Dresdner Land

Ein excellenter Klavierabend

Catherine Gordeladzes Konzert am Freitagabend wurde zu einem Ereignis der Superlative.

Hoch­kon­zen­triert die Pia­nis­tin, sie scheint ihre Kraft hoch oben aus dem Raum und aus sich selbst her­vor­zu­ho­len. Und ihr Spiel ist nahe­zu durch­gän­gig von einer traum­wand­le­ri­schen Sicher­heit und Ele­ganz bestimmt. Ein groß­ar­ti­ges Kon­zert!


30.10.2001: Mainzer Rhein-Zeitung

Die Pia­nis­tin zeig­te ein ein­fühl­sa­mes Gespür für den rich­ti­gen Ton: ob tem­pe­ra­ment­voll, ob lyrisch, stets fand sie die ange­mes­se­ne Art und Wei­se. Und immer folg­te sie einer Prä­mis­se: sich selbst in den Hin­ter­grund zu stel­len, um die Musik allein wir­ken zu las­sen.


23.07.2001: Thüringer Allgemeine

… Cathe­ri­ne Gor­de­lad­ze spiel­te die Fran­zö­si­sche Sui­te G-Dur von Bach mit Über­blick und Bewusst­sein für deren Struk­tu­ren, mit luf­ti­gem Anschlag, der in der Sara­ban­de dem Lied eines Vög­leins glich …


24.04.2001: Frankfurter Allgemeine Zeitung

Mit ihrem chro­no­lo­gisch geord­ne­ten Pro­gramm erwies sich Cathe­ri­ne Gor­de­lad­ze in der Frank­fur­ter Fes­te­burg­kir­che als eine sehr stil­si­cher, sau­ber und kon­zen­triert musi­zie­ren­de Pia­nis­tin.


24.04.2001: Frankfurter Neue Presse

… Die kom­pli­zier­te Kla­vier­fas­sung von Ravels “La Val­se” brach­te zum Schluss alle Vir­tuo­si­tät zum Sie­de­punkt. Kaum zu glau­ben, dass sol­che Musik mit nur zehn Fin­gern rea­li­sier­bar ist. …


14.08.2000: Ohrekreis Volksstimme

… Bei­falls­stür­me dank­ten geor­gi­scher Pia­nis­tin…


02.05.2000: Höchster Kreisblatt

… Cathe­ri­ne Gor­de­lad­ze erwies sich als eine Meis­te­rin des Tem­po ruba­to und als eine Meis­te­rin viel­fach vari­ier­ter Anschlags­kunst…


08.03.2000: Hanauer Anzeiger

… Die Nach­zeich­nung der unter­schied­li­chen Klang­far­be der Instru­men­te, die Imi­ta­ti­on von Orches­ter­glis­san­di und der furio­sen Schlag­in­stru­men­te ver­lang­ten von der Pia­nis­tin eine enor­me Aus­drucks­brei­te, die sie meis­ter­haft aus­zu­füh­ren ver­stand. Mit viel Bei­fall bedach­te das Publi­kum die jun­ge Künst­le­rin, die sich dafür mit Zuga­ben bedank­te. …


28.05.1999: Trierischer Volksfreund

… Die Zuhö­rer dank­ten ihrer erst­klas­si­gen Dar­bie­tung mit ‘stan­ding ova­tions’ …


29.06.1998: Darmstädter Echo

… Ver­sun­ken und gefühl­voll saß sie am Flü­gel, ganz dem Aus­druck und den Stim­mun­gen der Musik hin­ge­ge­ben. Tech­ni­sche Schwie­rig­kei­ten sind für eine Inter­pre­tin die­ser Klas­se kein The­ma mehr, wie sie ein­drucks­voll bewies. …


03.06.1998: Offenbach-Post

… Unüber­hör­bar ist jedoch in ihrem ein­fühl­sa­men Spiel das Oeu­vre Arthur Rubin­steins. Ins­be­son­de­re bei Mozarts Sona­te in A-Dur, dem Andan­te gra­zio­so und den Varia­tio­nen Eins bis Sechs glaubt man einen weib­li­chen Rubin­stein zu hören. Die Vir­tuo­si­tät Gor­de­lad­zes ist bereits auf dem Höhe­punkt, ihr Spiel ist ein­fühl­sam und doch prä­gnant, ihr Anschlag hält dem Ver­gleich mit einem der größ­ten Pia­nis­ten stand. Cathe­ri­ne Gor­de­lad­ze wird zwei­fel­los ihren Weg durch die Kon­zert­sä­le die­ser Welt machen. …


31.03.1998: Frankfurter Rundschau

… Mit phä­no­me­na­ler Tech­nik, einem Gedächt­nis, das lücken­los funk­tio­nier­te und einem deut­li­chen Gestal­tungs­wil­len stürz­te sie sich in das vir­tuo­se Werk und mach­te dar­aus ein Kla­vier­spek­ta­kel, bei dem den atem­los lau­schen­den Zuhö­rern die gute hal­be Stun­de ver­kürzt erschei­nen muß­te. …
… Zwei­fel­los: Cathe­ri­ne Gor­de­lad­ze ist ein ‘Rising Star’, und die hie­si­gen Ver­an­stal­ter täten gut dar­an, den Stern in ihren Kon­zer­ten glit­zern zu las­sen…


21.04.1997: Höchster Kreisblatt

… Cathe­ri­ne Gor­de­lad­ze spiel­te das Werk, als sei ihr Ton für Ton gera­de ein­ge­fal­len oder als habe Bach ihr Ton für Ton in die Fin­ger gelegt. Alle tech­ni­schen und musi­ka­li­schen Schwie­rig­kei­ten schie­nen weg­ge­pus­tet. Da saß wirk­lich jemand am Kla­vier und fan­ta­sier­te in wun­der­sa­mer Wei­se vor sich hin. …